• Bericht zum digitalen Bürger: Das Online-Leben hat sich seit der Pandemie für immer verändert


    Der Bericht zum “digitalen Bürger” von Avast untersucht die Post-Pandemie-Landschaft in Punkto Wahrnehmungen im Internet, Trends und Statistiken und deren Auswirkungen auf die globalen Internetnutzer*innen. Wir haben in Deutschland, Österreich und der Schweiz Forsa und international Yougov beauftragt, unsere internationale Umfrage durchzuführen, die vom 15. bis 27. Juni 2021 in 17 Ländern lief. 

  • Avast setzt sich für den Schutz der digitalen Freiheit für alle ein


    Ich war 1991 erst 13 Jahre alt, als die Sowjetunion ihre letzten Truppen aus der damaligen Tschechoslowakei, meiner Heimat, abzog. Mir blieben die Umstände der kommunistischen Ära erspart, die freie Meinungsäußerung, den Unternehmergeist und die Fähigkeit des tschechischen Volkes, die Welt zu erkunden, unterdrückten. Ich hatte sehr viel Glück, in einer Zeit in Prag aufgewachsen zu sein, in der Demokratie und Kapitalismus blühten. 

    Als junger Computerprogrammierer in den 90er Jahren war ich fasziniert über das Potenzial der Informationstechnologien, die die Welt zum besseren verändern. Der Beginn des Internets und einer damit verbundenen Vision von Freiheit, Offenheit und einer demokratischen digitalen Welt ohne Grenzen, gaben mir Hoffnung, dass der offene unmittelbare Zugang zu Informationen, Handel und Menschen auf der ganzen Welt die Ausbreitung der Demokratie und sozialen Freiheit unterstützen könnten.

    In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich Technologie revolutionär entwickelt. Heutzutage sind 4,8 Milliarden Menschen online - das sind fast 61 Prozent der gesamten Weltbevölkerung und man schätzt, dass jeden Tag 700.000 neue Nutzerinnen und Nutzer dazukommen. Das inspiriert mich jeden Tag, Innovationen voranzutreiben und wachsam bezüglich der Veränderungen im Schutz der Privatsphäre und Bürgerrechte zu sein. 

    Heutzutage ist nichts selbstverständlich, da die Welt als Reaktion auf die Covid19-Pandemie einen gewaltigen, noch nie dagewesenen Wandel erlebt, der soziale, wirtschaftliche und technologische Herausforderung hervorbringt. Ein großer Teil des Wandels passiert vor allem online: der Kampf um digitale Freiheit, der in der Zukunft eine sehr wichtige Rolle spielen könnte für die globale Wirtschaft und Politik.

    Bei Avast arbeiten wir seit über 30 Jahren daran, Menschen zu schützen. Früher ging es darum, Geräte zu schützen, heute geht es darum, die Menschen zu beschützen. Und die Menschen machen sich immer mehr Sorgen und fühlen sich immer verletzlicher, weil Cyberrisiken sehr stark angestiegen und komplizierter geworden sind.

    Im Laufe des vergangenen Jahres haben wir mit unseren Kundinnen und Kunden sowie mit anderen Internetnutzerinnen und Nutzern gesprochen, um deren Ängste und Bedürfnisse zu verstehen.

    Je mehr unser Team bei Avast mit den Menschen sprach, desto öfter hörten wir, dass das Internet für sie von großer Bedeutung ist, um ihr persönliches Potenzial zu erreichen. Trotzdem fühlen sie sich ungeschützt, sobald sie online gehen. Sechs von zehn Personen sagten, dass das Internet an Wichtigkeit während der Pandemie für sie zugenommen hat. Dennoch sagte eine aus fünf Personen, dass sie an Selbstvertrauen gewonnen hat, was den Umgang mit dem Internet angeht. Zwei Drittel sagten uns, dass ihre Sorgen über ihre Privatsphäre sie davon abhalten, etwas online zu tun.

    Avast nimmt sich dieser Herausforderung an. Heute geben wir unser Engagement bekannt für ein erweitertes und tieferes Ziel, nämlich, den Schutz der digitalen Freiheit aller Nutzer. Ihr werdet sehen, dass unsere Marke im Rahmen unserer neuen, breiten Mission einen neuen Look hat. Es geht darum, Menschen auf eine menschliche, nachvollziehbare Art und Weise für diese wichtigen digitalen Themen unserer Zeit zu begeistern. Online-Sicherheit und -Privatsphäre sind komplexe Themen, und es ist ein wichtiger Part für uns in der Rolle als digitaler Sicherheitsanbieter, Menschen die Informationen sowie Tools zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um sich im Internet sicher und wohl zu fühlen.

    Den Status Quo in Frage stellen

    Obwohl meine jugendliche (und wohl etwas utopische) Vision des digitalen Zeitalters im Laufe der Zeit etwas gedämpft wurde, ist mein Enthusiasmus für die grenzenlosen Möglichkeiten, die es bietet, geblieben. Zwar ist es klar, dass das Internet zwar unglaubliche Möglichkeiten für uns Menschen eröffnet hat, aber auch als ein Tool zur Einschränkung dient.

    Es gibt Nationen, die das Internet dafür nutzen, um die freie Meinungsäußerung einzuschränken. Es gibt sogar Regierungen, die die Macht von Big Data, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz missbrauchen, um ihre eigenen Bürger zu unterdrücken. Cyberkriminelle planen immer raffiniertere Angriffe, die alles gefährden, angefangen bei Krankenhäusern über Ölpipelines bis hin zu Lebensmittelunternehmen weltweit. Darüber hinaus missachten zu viele Technologieunternehmen und Werbetreibende unsere Privatsphäre, während sie unsere persönlichen Daten und Shopping-Gewohnheiten verfolgen, um die Vermarktung ihrer Dienstleistungen und Produkte voranzutreiben. Bei unseren Nachforschungen haben wir erfahren, dass die Menschen das Internet sehr geschätzt haben, als es darum ging, während der Pandemie mit anderen verbunden zu bleiben, trotzdem fühlten sie sich zunehmend beobachtet und gefährdet. Sie sagten uns, dass sie ihre Beziehung mit dem Internet gerne neu gestalten wollten, jedoch sind sie unsicher, wie sie dies anstellen sollen und wem sie vertrauen können.

    Wenn wir uns nicht alle für eine digitale Welt einsetzen, die unsere Privatsphäre respektiert, so kann diese unsere Freiheiten einschränken, statt sie zu unterstützen.

    Ebenso gibt es weltweite Ungerechtigkeiten. Der Zugang zum Internet entscheidet auch über wirtschaftliche Möglichkeiten - und öffnet die Schere zwischen Arm und Reich weiter, statt diese zu schließen. Die digitale Spaltung ist seit dem Ausbruch der Pandemie besonders akut geworden. Menschen, die keinen Zugang zu einem sicheren Hochgeschwindigkeits-Internet haben, laufen Gefahr, nicht arbeiten, studieren, ihre Finanzen verwalten oder sogar eine hochwertige Gesundheitsversorgung erhalten zu können. Der Zugang zu einem sicheren Internet wird immer mehr zu einem Recht für alle, das weiter an Bedeutung wächst. 

    Es liegt auf der Hand, dass wir diese Probleme angehen und die zunehmende Ungleichheit stoppen müssen. Wir müssen jetzt handeln und unsere technologischen Weichen für eine bessere und gerechtere Zukunft legen.

     

     

    Unser 3-Stufen-Plan, um die digitale Freiheit weltweit zu unterstützen

    Avast setzt dies auf drei Arten um:

    1. Wir stellen, unser neues Produkt vor: Avast One*

    Wir glauben daran, dass es für Menschen einfach und erschwinglich sein sollte, im Internet geschützt und sicher zu sein. Aus diesem Grund bieten wir unser Flaggschiffprodukt, Avast Free Antivirus, schon seit über 20 Jahren an. Mit unserem neuen kostenlosen Produkt, Avast One Essential, definieren wir den Gratis-Schutz neu: Dafür kombinieren wir unsere Bedrohungserkennung, fortschrittliche Datenschutzfunktionen zum Schutz vor unerwünschtem Tracking und unsere starke Engine zur Cybergefahrenerkennung zu einem All-in-One-Service. Avast One Essential bietet intuitiven und personalisierten Support und hilft Nutzern, selbstbewusster und engagierter im Internet zu agieren, in dem es die Komplexität beseitigt und die allgemeine Sicherheit und den Datenschutz für alle verbessert.

    2. Finanzierung unseres philanthropischen Zweigs, der Avast Foundation, mit 1 Prozent des Jahresgewinns

    Wir glauben, dass Technologie ein wichtiges Werkzeug für das Gute ist. Wir stellen uns eine gerechtere und integrative digitale Zukunft vor, in der jeder Zugang zu den Tools und Möglichkeiten hat, um ihr volles Potential auszuschöpfen. Die Avast Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Freiheit zu verbessern, indem sie weltweit mit NGOs, Wohltätigkeitsorganisationen und Bildungseinrichtungen zusammenarbeitet. Das Ziel ist es, Probleme der digitalen Ausgrenzung zu bekämpfen, Hindernisse für den digitalen Zugang zu beseitigen und die digitale Teilhabe von Nutzerinnen und Nutzern zu fördern.

    So investieren wir beispielsweise über den Spark Fund, eine neue gegründete Partnerschaft mit dem Global Fund for Children,  in jugendgeführte und jugendzentrierte Lösungen, die Ungerechtigkeit und Ungleichheit bekämpfen, einen Wandel vorantreiben und eine integrative Welt nach der Pandemie schaffen. Die Spendengelder, deren erste Gruppe von Zuschussempfängern bis Ende des Jahres ermittelt werden sollen, ist ein Beispiel dafür, wie wir direkt mit den Gemeinschaften an der Basis zusammenarbeiten wollen, um Probleme zu identifizieren und dauerhafte Lösungen zu entwickeln und zu finanzieren. 

    Wir haben die einzigartige Möglichkeit, Gruppierungen auf der gesamten Welt in einige der größten und wichtigsten Gespräche über die Zukunft der digitalen Welt einzubeziehen.

    3. Wir arbeiten mit Interessenvertretern aus Industrie, Politik und Regierung zusammen, um uns für Veränderungen einzusetzen

    Wir nehmen unsere Rolle für den Schutz der Privatsphäre sehr ernst und verstehen, dass es dabei um mehr als um Produktinnovationen gehen muss. Wir haben Partnerschaften mit Koalitionen wie der Coalition Against Stalkerware, welche Menschen unterstützt, die von ihren Partner*innen durch Technologie kontrolliert und misshandelt wurden.

    Wir setzen uns mit Interessenvertretern für digitale Freiheit weltweit ein, indem wir uns proaktiv mit kritischen Themen wie Online-Überwachung, Datenschutz, künstliche Intelligenz und Verschlüsselungstechnologien auseinandersetzen. Dabei geht es uns darum,aufzuklären und uns für Regulierungen einzusetzen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

    Wie geht es weiter?

    Avast hat ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufgeschlagen und ich kann die Arbeit, die wir in den nächsten 10, 20 oder mehr Jahren leisten, klar erkennen. Das Internet wird immer größer und da die Technologie immer schneller voranschreitet, ist es klar, dass unsere Aufgabe niemals erledigt sein kann. Aber wir wollen nicht, dass sich die Menschen jedes Mal, wenn sie online sind, Sorgen machen und die Risiken mit ihrer Bequemlichkeit abwägen müssen. Somit gehen sie mitunter unangenehme Kompromisse ein, weil sie glauben, dass sie keine andere Wahl haben. Als Innovatoren, Pioniere, hoffnungsvolle Visionäre für eine bessere, hellere, digitale Zukunft können wir unseren Kunden und allen Internetnutzern besser dienen. Es geht nicht allein darum, Produkte anzubieten, sondern auch darum, die digitale Welt grundlegend zu gestalten, damit sie ein fairer, freier und gerechter Ort für alle wird.

    Unsere neue Markenidentität symbolisiert unser Engagement für diese beiden Dinge - und noch mehr. Wir hoffen, dass ihr euch uns und unserer Community von über 435 Millionen Nutzerinnen und Nutzern im Kampf für den Schutz der digitalen Freiheit anschließt, um Teil des Wandels zu sein. Für euch, für alle, die heute online sind und für diejenigen, die in den kommenden Tagen, Wochen, Monaten und Jahren zur digitalen Gemeinschaft stoßen werden: Vielen Dank, und lasst  uns dafür sorgen, dass das Internet zu einem Ort wird, an dem wir uns wieder alle gemeinsam und frei entfalten können.

    *Avast One ist ab sofort in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien verfügbar und wird bald auch in Deutschland sowie anderen Ländern weltweit veröffentlicht.

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